Kritische Theorie der Gesellschaft: Eine einführende Rekonstruktion von den Anfängen im Horkheimer-Kreis bis Habermas
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Produktbeschreibung
Hinter dem gängigen Namen der 'Frankfurter Schule' verbirgt sich ein Forschungszusammenhang,der Ende der 20er Jahre im Rahmen des Frankfurter Instituts für Sozialforschungvon Max Horkheimer begründet wurde. Erst im amerikanischen Exil entsteht1937 ihre programmatische Selbstbezeichnung Kritische Theorie der Gesellschaft.Nach der Rückkehr von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno aus der Emigrationwaren die kritischen Theoretiker zunächst nur eine beargwöhnte Minderheit.Nach 1968 änderte sich das jedoch so stark, daß die kritische Theorie inzwischenfür manche ausländische Beobachter als die wichtigste sozialtheoretischeDenkrichtung der Bundesrepublik gilt. Dieses Buch rekonstruiert den Gesamtzusammenhangder kritischen Theorie der Gesellschaft von den Anfängen bis zu Habermas''Theorie des kommunikativen Handelns'. Dabei geht der Autor jedoch nichthistorisch vor. Die Darstellung orientiert sich vielmehr an den systematischenGesichtspunkten der Kulturtheorie, der Sozialpsychologie und der politischenÖkonomie und ist jeweils bezogen auf gegenwärtige wissenschaftliche undpolitische Entwicklungen. Die Theorie von Jürgen Habermas wird vornehmlichunter dem Gesichtspunkt interpretiert, ob sie als Fortführung der klassischenkritischen Theorie gelten kann, oder ob es inzwischen zwei kritische Theoriengibt.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #291172 in Bücher
- Veröffentlicht am: 1992
- Einband: Taschenbuch
- 147 Seiten
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Kurzbeschreibung
Hinter dem gängigen Namen der 'Frankfurter Schule' verbirgt sich ein Forschungszusammenhang, der Ende der 20er Jahre im Rahmen des Frankfurter Instituts für Sozialforschung von Max Horkheimer begründet wurde. Erst im amerikanischen Exil entsteht 1937 ihre programmatische Selbstbezeichnung: Kritische Theorie der Gesellschaft. Nach der Rückkehr von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno aus der Emigration waren die kritischen Theoretiker zunächst nur eine beargwöhnte Minderheit. Nach 1968 änderte sich das jedoch so stark, daß die kritische Theorie inzwischen für manche ausländische Beobachter als die wichtigste sozialtheoretische Denkrichtung der Bundesrepublik gilt. Dieses Buch rekonstruiert den Gesamtzusammenhang der kritischen Theorie der Gesellschaft von den Anfängen bis zu Habermas' 'Theorie des kommunikativen Handelns'. Dabei geht der Autor jedoch nicht historisch vor. Die Darstellung orientiert sich vielmehr an den systematischen Gesichtspunkten der Kulturtheorie, der Sozialpsychologie und der politischen Ökonomie und ist jeweils bezogen auf gegenwärtige wissenschaftliche und politische Entwicklungen. Die Theorie von Jürgen Habermas wird vornehmlich unter dem Gesichtspunkt interpretiert, ob sie als Fortführung der klassischen kritischen Theorie gelten kann, oder ob es inzwischen zwei kritische Theorien gibt.
Autorenporträt
Helmut Dubiel, geboren 1946, war bis 1997 Direktor am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main und lehrt Soziologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen.
